Duplicate entry '54.162.121.80-2018-04-21' for key 'ip' drehorgelmann | etwas Geschichte über die Dreh
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Etwas Geschichte über die Drehorgel

Die Drehorgel wurde vor gut 200 Jahren erfunden. Zuerst gab es die Walzendrehorgel. Sie wurde mit einer Stiftwalze betrieben die sich in der Orgel dreht und mit ihren Stiften sogenannte
Claveszähne öffnet und somit die Orgelpfeifen ansteuert. In der Regel waren 8 Musikstücke von ca. 50 Sek. auf der Walze. Es gab auch Walzen die sich mit der Drehung spiralförmig
vorschuben und ein spielen längerer Musikstücke ermöglichte. Das Musikrepertoire war doch sehr eingeschränkt weil das herstellen einer Stiftwalze doch sehr aufwendig und kostspielig war.
Im Jahre 1843 wurde die Notenbandsteuerung für die Drehorgel zum Patent angemeldet. Bei dieser Steuerung wird ein gelochter Papierstreifen über einen Tonkopf gezogen und wo sich ein Loch befindet wird durch die abströmende Luft ein Ventil geöffnet , das die Orgelpfeife mit Wind versorgt und somit zum klingen bringt. Durch diese Steuerung war es möglich , die Musikstücke einfach und relativ günstig auszutauschen. Man kann mit dieser Steuerung fast alle Musikstücke, abhängig von der Tonstufenzahl der Orgel, spielen. Die Lochbandsteuerung wird von der kleinen Drehorgel in Rollen bis zur großen Jahrmarktsorgel in sog. Notenbüchern verwendet.
Die Notenbandorgel wird bis Heute nach dem über 150 Jahre alten Prinzip gebaut, und es gibt unzählige Musikstücke die mit den Notenrollen spielbar sind. Es ist schon der Anblick wenn man sieht wie der Lochstreifen über den Tonkopf gezogen wird und in Kombination mit der Mechanik des Blasebalgs diese schöne “Drehorgeltypische “ Musik erzeugt.
In den1970er Jahren hielt die Elektronik in der Drehorgel einzug. Die Musik ist auf Microchips
gespeichert und man kann durch Knopfdruck seine Liedauswahl treffen und braucht dann nur noch
mit der Kurbel die für die Pfeifen benötigte Luft erzeugen.
Der Vorteil man hat eine schnelle Liedauswahl , mehrere Orgeln können durch ein Kabel, heute sogar schon über Funk, verbunden werden und man kann mit einer Zentralsteuerung mit mehreren Drehorgeln problemlos synchron spielen , was auf das Publikum immer großen Eindruck macht.
Diese Drehorgelsteuerung macht es möglich das auch Leute ohne Vorkenntnis sie problemlos bedienen können . Man kann diese Orgeln ohne Pause spielen, es müssen keine Notenrollen
zurückgespult und gewechslt werden. Die Spieldauer ist nur durch die Kapazität des Akkus begrenzt.
Die Elektronischen Drehorgeln sind umstritten, ob Drehorgel und Elektronik zusammen paßt.
In Berlin sind bei Drehorgeltreffen Orgeln mit elektronischer Steuerung verboten.

Das ist nun nicht die Komplette Geschichte der Drehorgel und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es sollte nur die
3 Grundsteuerarten der Drehorgel zeigen , es gibt noch diverse
Unterarten von Drehorgeln die aber vom Prinzip mit ähnlichen Steuerungen arbeiten.


Siehe auch : de.wikipedia.org/wiki/drehorgel

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